Gerne sind wir der Partner an Ihrer Seite
Sie haben Fragen? Sie wünschen sich Beratung? Es gibt ein spezifisches Problem? Dann melden Sie sich bei uns: Wir haben eine Lösung!
Ein Pneumatikzylinder ist ein Antriebselement, das Druckluft in eine lineare Bewegung umwandelt. Er wird zum Heben, Schieben, Spannen, Positionieren oder Bewegen von Werkstücken und Maschinenkomponenten eingesetzt.
Druckluft wird in den Zylinder geleitet und bewegt den Kolben. Über die Kolbenstange wird die erzeugte Kraft als lineare Bewegung auf die Anwendung übertragen.
Pneumatikzylinder überzeugen durch ihre einfache Konstruktion, hohe Zuverlässigkeit, schnelle Bewegungen, lange Lebensdauer und einen vergleichsweise geringen Wartungsaufwand.
Zu den gängigsten Bauarten gehören Normzylinder, Kompaktzylinder, Rundzylinder, Kurzhubzylinder, Führungszylinder, Tandemzylinder, kolbenstangenlose Zylinder und Sonderzylinder.
Einfachwirkende Zylinder arbeiten nur in einer Bewegungsrichtung mit Druckluft und werden meist durch eine Feder zurückgestellt. Doppeltwirkende Zylinder werden in beide Richtungen pneumatisch bewegt.
Die Kraft hängt vom Betriebsdruck und der Kolbenfläche ab. Größere Kolbendurchmesser und höhere Betriebsdrücke führen zu höheren Kräften.
Die meisten Pneumatiksysteme arbeiten mit einem Betriebsdruck zwischen 6 und 10 bar. Sonderausführungen können für höhere oder niedrigere Drücke ausgelegt sein.
Die Auslegung erfolgt anhand der benötigten Kraft, des Hubs, der Geschwindigkeit, der Einbausituation sowie der vorhandenen Druckluftversorgung.
Ja. Mit geeigneten Materialien, Beschichtungen und Dichtungen eignen sich Pneumatikzylinder auch für den Einsatz in staubigen, feuchten, korrosiven oder temperaturkritischen Umgebungen.
Häufig kommen Aluminium, Edelstahl und hochfeste Stähle zum Einsatz. Die Materialwahl richtet sich nach den Umgebungsbedingungen und den Belastungen.
Ja. Viele Pneumatikzylinder lassen sich mit Magnetkolben sowie Näherungsschaltern oder Positionssensoren ausrüsten, um Endlagen oder Zwischenpositionen zu überwachen.
Eine hohe Druckluftqualität erhöht die Lebensdauer des Zylinders erheblich. Saubere, trockene und gefilterte Druckluft reduziert Verschleiß und Störungen.
Ein Pneumatik-Sonderzylinder ist ein individuell entwickelter Zylinder, der exakt an die Anforderungen einer bestimmten Anwendung angepasst wird. Er kommt zum Einsatz, wenn Standardzylinder die technischen Anforderungen nicht erfüllen.
Ein Sonderzylinder lohnt sich bei beengten Einbauräumen, besonderen Umgebungsbedingungen, hohen Kräften, speziellen Hüben oder wenn zusätzliche Funktionen integriert werden müssen.
Nahezu alle Komponenten können angepasst werden beispielsweise Hub, Kolbendurchmesser, Anschlüsse, Befestigungen, Kolbenstangen, Dichtungen, Werkstoffe oder Beschichtungen.
Sonderzylinder können bereits als Einzelstück, in Kleinserien oder auch in hohen Serienstückzahlen wirtschaftlich gefertigt werden.
Ja. Mit speziellen Dichtungen und Werkstoffen sind Ausführungen für Tieftemperaturen bis unter -60 °C oder Hochtemperaturanwendungen über +350 °C möglich.
Ja. Edelstahlgehäuse, harteloxierte Oberflächen oder spezielle Beschichtungen ermöglichen den Einsatz in feuchten, salzhaltigen oder chemisch belasteten Umgebungen.
Ja. Pneumatik-Sonderzylinder können mit linearen Wegmesssystemen oder Positionssensoren ausgestattet werden, um eine präzise Positionsüberwachung zu ermöglichen.
Nahezu alle Befestigungsvarianten wie Flansch-, Fuß-, Gabel-, Schwenk- oder Sonderbefestigungen können individuell umgesetzt werden.
Ja. Beispielsweise können Dämpfung, Verriegelung, Drehbewegung, Positionsabfrage oder Kraftverstärkung in einem Sonderzylinder kombiniert werden.
Ja. Durch integrierte Führungen oder verstärkte Konstruktionen können Sonderzylinder auch für Anwendungen mit hohen Quer- und Biegekräften ausgelegt werden.
Neben Standardbetriebsdrücken können Sonderzylinder für besonders niedrige oder höhere Betriebsdrücke sowie für spezielle Medien ausgelegt werden.
Ja. Durch die Integration mehrerer Funktionen in einem Zylinder lassen sich Bauteile einsparen, Montagezeiten verkürzen und die Betriebssicherheit erhöhen.
Pneumatik-Sonderzylinder ermöglichen eine optimale Anpassung an die jeweilige Anwendung. Sie verbessern die Maschinenperformance, reduzieren den Bauraum, erhöhen die Zuverlässigkeit und bieten häufig eine wirtschaftlichere Lösung als aufwendig angepasste Standardkomponenten.
Ein Teleskopzylinder besteht aus 2,3 oder 4 ineinander liegenden Zylinderstufen und ermöglicht große Hübe bei einer sehr kurzen Einbaulänge.
Sie kommen überall dort zum Einsatz, wo lange Hübe benötigt werden, der verfügbare Bauraum jedoch stark begrenzt ist, beispielsweise in Maschinen, Fahrzeugen oder Automatisierungsanlagen.
Sie sparen Bauraum, ermöglichen große Verfahrwege und können individuell an die jeweilige Anwendung angepasst werden.
Ja. Hub, Anzahl der Stufen, Anschlüsse, Befestigungen und Werkstoffe lassen sich individuell auslegen.
Maßgebend für die nutzbare Zylinderkraft ist der Kolbendurchmesser der kleinsten Zylinderstufe
Ein Tandemzylinder kombiniert zwei oder mehr Kolben in einem Gehäuse, um bei gleichem Kolbendurchmesser eine deutlich höhere Kraft zu erzeugen.
Wenn höhere Kräfte benötigt werden, aber der Zylinderdurchmesser aufgrund des vorhandenen Bauraums nicht vergrößert werden kann.
Sie erzeugen eine höhere Vorschubkraft, ohne den Einbaudurchmesser zu vergrößern, und eignen sich ideal für kompakte Maschinen.
In welchen Anwendungen werden Tandemzylinder eingesetzt?
Leichtlaufzylinder sind speziell entwickelte Pneumatikzylinder mit besonders geringer Losbrechkraft und minimaler Reibung.
Sie ermöglichen sehr feinfühlige Bewegungen, hohe Wiederholgenauigkeit und ein sensibles Ansprechverhalten.
Sie kommen beispielsweise in Messsystemen, Prüfanlagen, Medizintechnik sowie bei empfindlichen Positionieraufgaben zum Einsatz.
Durch optimierte Dichtungssysteme, präzise gefertigte Führungen und hochwertige Oberflächen.
Hochtemperaturzylinder werden in Anwendungen mit dauerhaft hohen Umgebungstemperaturen eingesetzt, beispielsweise in Trocknungsanlagen, Gießereien oder Lackieranlagen.
Je nach Ausführung sind Betriebstemperaturen bis etwa -50 °C oder darunter möglich.
Sie verfügen über spezielle Dichtungen, Schmierstoffe und Werkstoffe, die auch unter extremen Temperaturbedingungen zuverlässig funktionieren.
Ja. Temperaturbereich, Dichtungsmaterialien, Beschichtungen und Korrosionsschutz werden an die jeweilige Anwendung angepasst.
Eine pneumatische Hubsäule ist ein kompakter Linearantrieb, der hohe Lasten präzise und kippsicher vertikal bewegen kann.
Sie bieten eine hohe Führungssteifigkeit, können Querkräfte aufnehmen und benötigen häufig keine zusätzliche externe Führung.
Typische Anwendungen sind ergonomische Arbeitsplätze, Montageanlagen, Handling-Systeme und Hubstationen.
Ja. Hub, Traglast, Einbaumaße, Anschlüsse und Befestigungen können individuell an die Anwendung angepasst werden.
Ja. Mit integrierten Wegmesssystemen und einer geeigneten Regelung lassen sich Pneumatikzylinder auch für präzise Positionieraufgaben einsetzen.
Die Position kann über integrierte lineare Wegmesssysteme, Magnetbandsensoren oder externe Positionssensoren kontinuierlich gemessen werden.
Sie kombinieren hohe Dynamik, einfache Integration, robuste Technik und eine energieeffiziente pneumatische Antriebslösung mit präziser Positionierung.
Sie werden unter anderem zur Leitschaufelverstellung, Formatverstellung, Dosierung, Werkstückpositionierung, Ventilbetätigung sowie in Prüf- und Automatisierungsanlagen eingesetzt.
Sie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Turnstile. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen