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Ein Kompressor verdichtet Luft oder Gase und erzeugt dadurch Druck.
Er wird unter anderem im Maschinenbau, in der Automatisierung, Medizintechnik und Labortechnik eingesetzt.
Eine Vakuumpumpe saugt Luft oder Gase aus einem geschlossenen System ab und erzeugt dadurch Unterdruck beziehungsweise Vakuum.
Ein Kompressor erzeugt Überdruck, eine Vakuumpumpe Unterdruck. Je nach Bauart können Pumpen für beide Anwendungen geeignet sein.
Zu den gängigen Bauarten gehören Membran-, Kolben-, Taumelkolben- und Drehschieberpumpen. Sie unterscheiden sich unter anderem bei Leistung, Druck, Vakuum und Baugröße.
Ein Membrankompressor verdichtet das Gas mithilfe einer beweglichen Membran. Die Bauweise ermöglicht einen besonders sauberen und häufig ölfreien Betrieb.
Ein Kolbenkompressor verdichtet Luft oder Gas durch die Bewegung eines Kolbens. Diese Bauart eignet sich unter anderem für Anwendungen mit höheren Druckanforderungen.
Eine Taumelkolbenpumpe arbeitet mit einem Taumelkolben und kombiniert kompakte Bauweise mit hoher Leistungsfähigkeit. Sie kann für Druck- und Vakuumanwendungen eingesetzt werden.
Eine Drehschieberpumpe arbeitet mit einem rotierenden Rotor und beweglichen Schiebern. Sie bietet einen gleichmäßigen Förderstrom und eignet sich besonders für kontinuierliche Anwendungen.
Das hängt unter anderem von Förderleistung, Druck, Vakuum, Betriebsdauer, Geräuschentwicklung und Baugröße ab.
Die Förderleistung gibt an, welches Gasvolumen pro Zeiteinheit bewegt wird. Übliche Einheiten sind m³/h oder l/min.
Entscheidend ist, wie viel Luft oder Gas benötigt beziehungsweise abgesaugt werden muss. Bei der Auslegung sollten auch Spitzenverbräuche und evtl. Druckverluste berücksichtigt werden.
Der erforderliche Druck richtet sich nach der Anwendung und den angeschlossenen Verbrauchern. Zusätzlich sollten Druckverluste in Leitungen und Komponenten berücksichtigt werden.
mbar (abs) bezeichnet den absoluten Druck. Je niedriger der Wert, desto stärker ist das erzeugte Vakuum.
Ja. Viele Ausführungen arbeiten ölfrei und erzeugen dadurch saubere Druckluft beziehungsweise sauberes Vakuum. Je nach Technologie sind auch ölgeschmierte Varianten verfügbar.
Ölfreie Pumpen verhindern eine Ölverunreinigung des geförderten Mediums und eignen sich deshalb besonders für sensible Anwendungen, beispielsweise in Medizin, Labor und Analytik.
Viele Modelle sind für den Dauerbetrieb ausgelegt. Die Eignung hängt jedoch von Bauart, Belastung, Betriebsbedingungen und den technischen Angaben des jeweiligen Modells ab.
Wichtige Kriterien sind Förderleistung, Druck, Vakuum, Betriebsdauer, Medium, Temperatur, elektrische Versorgung und Einbausituation.
Ja, bestimmte Pumpen können für beide Betriebsarten eingesetzt werden. Ob dies möglich ist, hängt von der jeweiligen Bauart und Ausführung ab.
Der Absolutdruck wird immer gegenüber dem absoluten Vakuum als Referenz
angegeben. Er wird meist in bar(a) oder mbar(abs) angegeben.
Der Relativdruck beschreibt den Druckunterschied gegenüber dem aktuellen atmosphärischen Umgebungsdruck. Er wird häufig in bar(g) oder mbar(g) angegeben.
Der Absolutdruck hat das absolute Vakuum als Bezugspunkt, während sich der Relativdruck auf den Umgebungsdruck bezieht. Deshalb können für denselben Betriebszustand unterschiedliche Druckwerte angegeben werden.
In den USA wird der Druck häufig in PSI angegeben, in Deutschland in bar.
1 PSI ≈ 0,06895 bar
Beispiel: 100 PSI ≈ 6,9 bar
Für Vakuumangaben wird in den USA häufig inHg (Inch of Mercury) verwendet. In Deutschland sind mbar bzw. hPa üblich.
1 inHg ≈ 33,86 mbar
Beispiel: 29,92 inHg ≈ 1.013 mbar
Beim Vakuum muss außerdem darauf geachtet werden, ob der Wert als Absolutdruck oder als Vakuum gegenüber Atmosphärendruck angegeben ist.
Bei Kompressoren wird der Volumenstrom in den USA oft in CFM (Cubic Feet per Minute) angegeben. In Deutschland ist m³/h üblich.
1 CFM ≈ 1,699 m³/h
Beispiel: 100 CFM ≈ 170 m³/h
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